Kehlkopf-Krebsvorsorge

Krebsvorsorge – dieses Thema lässt niemanden von uns unberührt. Denn Krebs kann jeden treffen! Vor allem, wenn es in der Familie bereits Erkrankungen gab, ist Vorsicht geboten. 

 

Krebserkrankungen im Bereich des Kehlkopfes, der Mundhöhle und des Rachens sind auf dem Vormarsch. Forscher vermuten, dass die Zahl der Menschen, die neu an Krebs erkranken, schon bald die Erkrankungen an Herz-Kreislauf hinter sich lassen werden. 

 

Diese traurige Erkenntnis fußt auf neuen medizinischen Forschungen und einer erschreckenden Tatsache: Es gibt immer mehr Raucher. Die Zahlen sind alarmierend. Ebenso betroffen sind Passivraucher. 

 

Um im Kampf gegen Krebserkrankungen eine reelle Chance zu haben, muss eine rechtzeitig ansetzende und regelmäßige Vorsorge betrieben werden. Denn Krebs ist in vielen Fällen heilbar, wenn er früh genug entdeckt wird! 

Was kann ich tun?

  • Sind Sie älter als 40?
  • Sind Sie Raucher oder Passivraucher?
  • Trinken Sie Alkohol?
  • Leiden Sie an Sodbrennen?
  • Gibt es in Ihrer Familie bösartige Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich oder der oberen Atemwege?
  • Sind Sie atemwegsschädigenden Stoffen ausgesetzt? 

 

Wenn etwas davon auf Sie zutrifft, sollten Sie eine HNO-ärztliche Krebsvorsorge vornehmen lassen! 

 

Die gesamte Schleimhaut angefangen von der Nase über die hintere Nase, den Mund und den Rachen , den Kehlkopf mit Stimmbändern, Luftröhre und Eingang zur Speiseröhre wird endoskopisch kontrolliert.

 

Das geschieht mit sanfter Betäubung unter Umgehung des Würgereizes ohne Schmerzen. Am Ende können die Fotos gemeinsam erörtert werden.

Wer trägt die Kosten? 

Die Krebsvorsorge ist nicht Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen. Die Rechnungslegung erfolgt gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). 

 

Unabhängig davon werden alle Patientinnen und Patienten, die sich bisher wegen Kehlkopfkrebs in Behandlung oder Kontrolle befanden, oder typische Befunde aufweisen, unverändert zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen untersucht bzw. behandelt. 

 

Haben Sie noch Fragen? Dann sprechen Sie uns bitte an – wir beraten Sie gerne! 

 

Ihr Praxisteam 

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Früherkennung von Kehlkopfkrebs